
MAILINGS
Preisverdächtig!
Das Kardiologen-Mailing von GSK
- Ein Mailing für den Kunden GlaxoSmithKline
- Hauptverantwortlich für die Konzeption
und Art Direction - Nominiert für den Deutschen Dialogmarketing Preis 2006
(DDP 2006)
Aufgabe: Entwicklung eines 2-stufigen Kardiologen-Mailings
Unser Kunde GlaxoSmithKline (GSK), ein Pharmazieunternehmen, brachte für das Anti-Thrombose Mittel Arixtra (c) eine neue Form der Spritze auf den Markt. Zielgruppe waren die Kardiologen in privaten Praxen, aber auch Klinken. Ebenso waren die Spritzen für den Einsatz bei Notfällen sehr geeignet, so dass auch Notfallmediziner zu der Zielgruppe gehörten. Für sie entwickelten wir das 2-stufige Kardiologen-Mailing.
Die wesentlichen Vorteile der Spritze:
1. Automatischer Sicherheitsverschluss, nach Beendigung der Injektion. Damit Verletzungs- und mögliche Ansteckungsgefahr durch die Spritze selber ausgeschlossen.
2. Sehr schnelle Wirkung.
3. Ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis
Der Clou des Mailings:
Das Kardiologen-Mailing zeigte seine Originalität durch Stanzen in der Umverpackung. In Stufe 1 befand sich neben Infomaterial ein Glasröhrchen mit rotem Sand, in der 2. Stufe auch eine Musterspritze mit einer Kochsalzlösung zum testen. Durch geschickte Stanzen, wurden Abbildungen auf der Umverpackung zu anderen Gegenständen beim öffnen der Mailings (aus einer vermeintlichen Sanduhr entstand eine Ader mit „Blut“. Eine Wasserwaage entpuppte sich als Muster-Spritze).
Bestandteile des Mardiologen-Mailings:
- Umverpackungen mit Stanzen
- Anschreiben
- Broschüre mit vielen Informationen zu dem Medikament Arixta (c)
- Ein Glasröhrchen mit rotem Sand
- Eine Musterspritze


Oben: Stufe 1 des Mailings – mit einer Sanduhr und einer „Ader“, als Symbol für die schnelle Zeit und Thrombose lösenden Wirkung
Unten: Stufe 2 des Mailings – mit einer „Wasserwaage“ und echten Muster-Spritze, als Synonym für ausgeglichenes Preis-Leistungs-Verhältnis
Ergebnis:
Das Kardiologen-Mailing kam nicht nur bei meinem CCO, beim Kunden extrem gut an, sondern auch bei der Jury des DDP in Berlin. Leider wurde das Medikament wegen unerwarteter Nebenwirkungen kurzzeitig vom Markt genommen. Dies hatte zur Folge, dass wir das Mailing aus dem Wettbewerb zurückziehen mussten. So blieb es leider bei der Nominierung!

